New Orleans Jazz und Dixieland Jazz sind zwei der ersten Jazzstile um 1900, die auseinander schöpften, sich gegenseitig beeinflussten und am Ende kaum mehr voneinander zu unterscheiden waren. Wir ergründen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Louis Armstrong, Jelly Roll Morton, Joe King Oliver – große Namen, die Großartiges vollbrachten. Mit den Namen dieser Musiker sind nicht nur die Anfänge des New Orleans Jazz verbunden, sondern auch die Entwicklung des Jazz im Allgemeinen. Wie der Name schon sagt, entstand der New Orleans Jazz Ende des 19. Jahrhunderts vornehmlich im Ballungsgebiet New Orleans und war damit der erste Jazzstil überhaupt.
Ragtime ist ein Vorläufer des Jazz, der hauptsächlich in Form von Klaviermusik auf sich aufmerksam machte. Scott Joplin war zwar nicht der Vater des Ragtime aber die wohl schillerndste Persönlichkeit dieser einzigartigen Musikrichtung.
„The Entertainer“ und der „Maple Leaf Rag“ gehören nicht nur zu den bekanntesten Stücken des Pianisten Scott Joplin, sondern auch zu den beliebtesten Ragtime Kompositionen aller Zeiten. Geschrieben 1899 und 1902 spiegelten sie das Lebensgefühl einer ganzen Ära wider und mündeten direkt in die sich entwickelnden Jazzquellen, um sich zusammen mit schwarzen und weißen Musiktraditionen zu einem reißenden Strom zu entwickeln, der Millionen begeistern sollte.
Die Geschichte des Jazz ist schwer zu fassen, denn sie erstreckt sich über 150 Jahre voller Ereignisse, die eine Großzahl verschiedener Stilrichtungen hervorbrachten. Hier soll es zunächst einmal um die Wurzeln dieser einzigartigen, wie vielschichtigen Musik gehen.
Jazz ist nicht gleich Jazz. Das war noch nie so und das wird auch nie so sein. Neben den einzelnen Stilrichtungen wie Free Jazz, Bebop, Hardbop, Fusion und Co. sind auch Tendenzen der Entwicklung zu verzeichnen, die allein auf persönliche Spielarten einzelner Musiker zurück gehen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Kein anderer hat die Jazztrompete je wieder so zum Klingen gebracht, wie es Miles Davis einst tat. Seine legendären Soli und Improvisationen, sowie sein Ansatz die Trompete zu blasen, gehen als sein Personalstil in die Geschichte ein.