Alive and Swinging ist eine Tour der deutschen Musiker Xavier Nadioo, Sasha, Rea Carvey und dem Komiker Michael Mittermeier. Mit den Konzerten im Entertainer-Swing-Stil – einer Hommage an das legendäre “Rat Pack” - tourt das Ensemble durch deutsche Städte.
Ab Ende Januar 2011 gehen die vier Künstler Rea Carvey, Sasha, Xavier Naidoo und Michael Mittermeier mit ihrem einzigartigen Bühnenprogramm „Alive and Swingin’“ auf große Deutschland-Tour. Im Stil des einzigartigen „The Rat Pack“ Sammy Davis Jr., Dean Martin, Frank Sinatra, und Joey Bishop werden Mittermeier & Co. ein musikalisches Feuerwerk zünden.
Latin Jazz ist eine Art des Modern Jazz, die sich um 1947 aus der Verschmelzung von Jazztradition und lateinamerikanischen Elementen ergab. Seine Beliebtheit verdankt er vor allem den zackigen kubanischen Rhythmen, die selbst Tanzmuffel in Bewegung versetzen.
Als der kubanische Klarinettist Mario Bauzá in den 1940er Jahren auf den großen Dizzy Gillespie traf, muss sich das wie ein Feuerwerk der Leidenschaft angefühlt haben. Die komplexen, musikalischen Strukturen des Bebop begegneten den heißen kubanischen Rhythmen, die Bauzá aus seiner Heimatstadt Havanna mit nach New York brachte, und vereinigten sich im so genannten Cubop, einer frühen Form des Latin Jazz. Bestes Beispiel für den Charme, den dieser Stil versprühte ist „A Night in Tunesia“ in der Version von Mario Bauzá.
Bebop ist eine in den 1940er Jahren entstandene Stilrichtung des Jazz, die sich von seinem Vorgänger, dem Swing, hauptsächlich in Komplexität und Besetzung unterscheidet. Rasende Tempi und ausufernde Soloimprovisationen waren dabei keine Seltenheit.
Als in den 1940er Jahren die Mittel des Swing allmählich ausgeschöpft waren und der Erfolg vieler Big Bands kaum mehr zu übertreffen schienen, war die Stunde gekommen. Die Geburtsstunde des Bebop. Jungemotivierte Musiker trafen sich vornehmlich in der Gegend um Harlem, um in gemeinsamen Jamsessions dem Jazz neuen Auftrieb zu geben.
Unter den Kreativen befanden sich schillernde Persönlichkeiten wie Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Thelonious Monk. Der primäre Unterhaltungscharakter der Big Band war den selbstbewussten jungen Musikern zu bieder geworden. Sie wollten anspruchsvollere Musik machen, die kunstvoller und deutlich komplexer daher kam als die Musik der Vorjahre.
Swing ist eine Stilrichtung des Jazz, die sich in der Mitte der 20er Jahre entwickelte und von 1935 bis 1945 ihre Blütezeit erlebte. Auch heute noch gilt er als der populärste aller Jazzstile. Woran das liegt, soll hier geklärt werden.
Jazz war zwar schon immer im Grunde Unterhaltungsmusik, aber nicht immer auch leichte Kost für den Otto-Normal-Verbraucher. Die Komplexität des Bebop, die kühle Haltung des Cool Jazz oder die Freiheiten in der Improvisation des Free Jazz überfordern den ein oder anderen Hörer derartig, dass man heutzutage dazu neigt, diese anspruchsvollen Formen des Jazz sogar der E-Musik zuzuordnen. Beim Swing war und ist das anders. Die Popularität dieses Jazzstiles fußt nicht zuletzt in der vergleichsweise einfach verständlichen Spielart und im wirkungsvollen Auftreten der groß besetzten Big Bands. In der Swing-Ära entwickelte sich nicht ohne Grund eine ausgeprägte Tanzkultur.
Der Chicago Jazz entwickelte sich in den 1920er Jahren aus der Stilrichtung des New Orleans Jazz. Jedoch sind beide musikalischen Ausdrucksweisen einzigartig und sollten nicht verwechselt werden.
Als Louis Armstrong, Jelly Roll Morton oder King Oliver in den 1920er Jahren von New Orleans nach Chicago kamen, war ihnen sicherlich nicht bewusst, dass ihre Anwesenheit in der US-amerikanischen Stadt die Jazz-Welt grundlegend ändern sollte.