Archiv für April 2011

“Don’t Worry, Be Happy!” öffnete Bobby McFerrin 1988 die Tore ins internationale Musikbusiness und erhellte die Gemüter seiner Fans. Dank seiner einzigartigen Stimme, die er wie ein Akrobat durch sämtliche Genre und Stile jongliert, zählt er noch heute zur Crème de la Crème der Musikwelt.

Bobby McFerrin ist geboren, um die Welt mit seiner Stimme zu verzaubern. Dem Sohn des ersten afroamerikanischen Opernsängers an der berühmten Metropolitan Opera in New York war sein musikalisches Talent quasi schon in die Wiege gelegt worden. Mit großen Augen und weit aufgesperrten Ohren verfolgte er die Unterrichtsstunden, die sein Vater seinen Gesangsschülern erteilte.

Im Alter von 6 Jahren bekam er erstmals Instrumental-Unterricht, zu Beginn am Klavier, später auch im Flöten- und Klarinettenspiel. Seine Karriere als Musiker startete er zunächst als Instrumentalist, er trat erst mit 27 Jahren auch als Sänger in Erscheinung. Als 1981 der erste Plattenvertrag winkte, nutzte er die Chance und zog sein Ass aus dem Ärmel. Auf seinem selbstbetitelten Debüt-Album beeindruckte er bereits mit der Wandelbarkeit und Flexibilität seiner Stimme. Als wäre es die leichteste Übung der Welt, wechselt er ohne hörbaren Bruch von der tiefen Brust- in die hohe Falsettstimme.

   


Geschrieben am 27.04.2011 weiterlesen »

Chick Corea: Eine lebende Jazzlegende

Kategorie: Berühmte Musiker // Geschrieben von Christin

Chick Corea ist wahrlich eine lebende Jazzlegende. Seit etwa 45 Jahren rührt er aktiv im Melting Pot des Jazz herum und denkt gar nicht daran aufzuhören. Er ruht sich nicht auf seinen vergangenen Erfolgen aus, er feiert sie noch heute. Kaum ein anderer alter Jazzhase ist derzeit so produktiv wie er.

Chick Corea wurde die Leidenschaft zur Musik im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt. Sein Vater, seinerseits selbst Bandleader, zeigte ihm schon im zarten Alter von 4 Jahren die ersten Handgriffe auf dem Klavier und brachte ihm sowohl die klassische Musik als auch zeitgenössische Jazz-Musik näher. Zunächst war es vor allem der Soul Jazz, eine durch eingängige Melodien geprägte langsame Spielart des Funk, die es ihm mächtig angetan hatte. Horace Silver und Bud Powell gehörten zu den Vorbildern des jungen Chick Corea, der erste Gigs spielte und 1966 schließlich seine erste Soloplatte mit dem Titel „Tones for Joan’s Bones“ auf den Markt brachte. Diese sollte ihm allerdings noch nicht den erwünschten Erfolg bescheren.

   


Geschrieben am 20.04.2011 weiterlesen »

Blues forever – Die Bluesfondation macht den Blues unsterblich. In ihrer Ehrengalerie werden seit 1980 Pioniere des Blues ausgezeichnet sowie der Blues Music Award für Förderung und Erhalt der Blues-Tradition verliehen.

Die Könige des Blues in der Hall of Fame © flickr Samuele Storari

Von den Gründern des Blues bis zu seinen Kindern ist in die Blues Hall of Fame aufgenommen, was im Blues Rang und Namen hat oder auf dem Weg dahin ist: Von B.B. King über Charles Brown bis hin zu Irma Thomas. Die Blues Fondation erhält den Blues mit zahlreichen Aktionen am Leben und fördert neue Talente der Blues-Szene.

   


Geschrieben am 13.04.2011 weiterlesen »

Spätestens seit dem Eurovision Song Contest mit „Frauen regier’n die Welt“ oder der Sendung „Hit-Giganten“ kennt man den lässigen Jazzsänger mit seiner Bigband unter Lutz Krajenski und seinen witzig-ironischen Texten von Frank Ramond. Das aktuelle Album „Artgerecht“ stieg gleich auf Platz zwei ein.

Roger Cicero ist es als „One-Man-Boygroup“ gelungen, den Swing und Jazz zurück nach Deutschland zu holen. Er bedient eine Sparte, die nur so auf ihn gewartet zu haben scheint: Bigband-Sound, smarter Frauenschwarm, lustige, tiefsinnige bis romantische Texte und eine Stimme, die so variieren kann, dass sie sowohl die große Masse wie auch den kleinen feinen Jazzkenner-Kreis anspricht.

   


Geschrieben am 6.04.2011 weiterlesen »