Archiv für Mai 2011

Ella Fitzgerald: The First Lady of Song

Kategorie: Berühmte Musiker // Geschrieben von Christin

Als „The First Lady of Song“ ging Ella Fitzgerald in die Jazzgeschichte ein und verzauberte die Welt mit ihrer einzigartig wandelbaren Stimme. In den 50 Jahren ihrer Karriere machte sie den Scat-Gesang salonfähig, verkaufte über 40 Millionen Platten und erhielt 14 Grammys. Wir zollen der guten alten Ella Tribut.



Ella Fitzgerald erblickte am 25. April 1917 in ärmlichen Verhältnissen in Newport News /Virginia das Licht der Welt. Im Alter von 17 Jahren nahm sie an einem Talentwettbewerb im legendären Apollo Theater in Harlem/NY teil und machte eben diese Bühne zu ihrem Sprungbrett ins Showbusiness. Bandleader Chick Webb , der zum damaligen Zeitpunkt gerade auf der Suche nach einer neuen Sängerin war, stellte die füllige Ella – wenn auch zunächst widerwillig – an und setzte sie einer Bewährungsprobe aus. Sie sollte ihn nicht enttäuschen. Denn die noch vergleichsweise unerfahrene Sängerin wusste schon eines damals sehr wohl zu ihrem Vorteil einzusetzen: ihre Stimme.

   


Geschrieben am 25.05.2011 weiterlesen »

Im Juli ist es wieder so weit: Das Köpenicker Blues- und Jazzfestival “Jazz in Town” öffnet zum 16. Mal seine Pforten für Freunde swingender Rhythmen, großer Stimmen und „blauer“ Töne. Der Rathaus-Innenhof im Berliner Stadtteil Köpenick wird kurzerhand zum Festival-Gelände erklärt.

Wie in jedem Jahr geben sich auch beim diesjährigen Köpenicker Blues- und Jazzfestival „Jazz in Town“ nationale und internationale Jazzgrößen die Klinke in die Hand. Vertreten sind sowohl deutsche Musiker wie die Sängerin Joy Fleming, Schriftsteller und Sänger Manfred Krug oder Saxophonist Klaus Doldinger, als auch internationale Kollegen wie die US-Amerikaner Curtis Stigers, John Lee Hooker Jr. oder Jocelyn B. Smith, der britische Posaunist Chris Barber oder der australische Gitarrist Tommy Emmanuel.

   


Geschrieben am 18.05.2011 weiterlesen »

Cool Jazz ist, wie der Name schon sagt, einer der kühlsten oder auch introvertiertesten unter den Stilen des Jazz. Er entwickelte sich Ende der 1940er Jahre aus dem Bebop und verstand sich in erster Linie als Kunstmusik.

Cool Jazz heißt so viel wie kühler oder introvertierter Jazz, ist deswegen aber keinesfalls kalt oder gar emotionslos. Er ist schlicht und einfach entspannter, zurückhaltender und dennoch komplexer als seine Vorgänger. Er entwickelte sich aus dem ohnehin vergleichsweise vielschichtigen Bebop und wurde stark beeinflusst durch die europäische E-Musik-Tradition.

   


Geschrieben am 11.05.2011 weiterlesen »

Hugh Laurie, bestens bekannt als Dr. House aus der gleichnamigen TV-Serie, veröffentlichte Ende April sein musikalisches Debüt-Album. Auf „Let Them Talk“ lässt er den New-Orleans-Blues, der ihn seit seiner Kindheit beschäftigt, wieder aufleben.



Dass Hugh Laurie der Musik zugeneigt ist, das ist selbst in seinen TV-Rollen kaum zu übersehen oder –hören. Obwohl er in seiner Parade-Rolle als Dr. House hauptsächlich um die Aufklärung der Leiden seiner Patienten bemüht ist, bietet die Szenerie ihm hin und wieder einmal Platz für eine musikalische Einlage.

Ob mit einer richtigen Gitarre in der ersten Folge der vierten Staffel oder mit dem Gehstock: Laurie alias House macht mit jedem Instrument in der Hand eine gute Figur. Nun hat Hugh Laurie sein erstes eigenes Album auf den Markt gebracht. „Let Them Talk“ enthält  18 Klassiker des Blues von „After You’ve Gone“  bis  „You Don’t Know My Mind“.  

   


Geschrieben am 4.05.2011 weiterlesen »