Kategorie:
Releases // Geschrieben von Christin
Auf ihrem neuen Album „Salvador“ gehen deutsche Texte eine Liaison mit dem französischen Chanson und dem brasilianischen Bossa Nova ein – eine außergewöhnliche Mischung, die Céline Rudolph als Persönlichkeit wie als Musikerin gleichermaßen definiert.

Jazztrompeter Till Brönner bezeichnet sie als Ausnahmekünstlerin, die in ihrem Genre nahezu ohne vergleichbare Konkurrenz agiert – Céline Rudolph. Ein Kompliment, das der Sängerin mit den deutsch-französischen Wurzeln und dem Faible für brasilianische Rhythmen durchaus gerecht wird – denn das, was sie auf ihrem neuesten Werk geschaffen hat, ist tatsächlich ein Meisterwerk ohne Gleichen.
Das Saxophon scheint wie kaum ein anderes Instrument mit dem Jazz verheiratet zu sein. Seine Wandelbarkeit vom tiefen, warmen bis hin zum schrill coolen Klang harmoniert perfekt mit der Vielschichtigkeit, die der Jazzmusik seit jeher eigen ist.

Das Saxophon wurde 1840 von seinem Namensgeber Adolphe Sax entwickelt und ursprünglich sowohl für Sinfonieorchester als auch für den Gebrauch im Bereich der Marschmusik konzipiert. Während es im Sinfonieorchester nie einen festen Platz ergattern konnte, hat das Saxophon im Jazz seinen Siegeszug angetreten und ist beispielsweise aus der klassischen Big Band kaum mehr wegzudenken.
Kategorie:
News // Geschrieben von Christin
Aloe Blacc wird beim diesjährigen Enjoy Jazz Festival den Vorabend des Abschlusskonzertes gestalten. Am 17. November ist er mit Hits wie „I Need A Dollar“ in der Alten Feuerwache Mannheim live zu erleben.

Mit “I Need A Dollar” und “Loving You Is Killing Me” stürmte Aloe Blacc nicht nur die Charts, sondern auch die Herzen seiner Fans. Nun scheint er auch die Organisatoren des Enjoy Jazz 2011 dermaßen von sich überzeugt zu haben, dass ihm die Ehre gebührt, einen Tag vor Ende des Festivals in Mannheim aufzuspielen, bevor der große Sonny Rollins für einen garantiert gewaltigen Abschluss sorgen wird.
Charlie Parker ist nicht einmal 35 Jahre alt geworden. Nichtsdestotrotz gilt er als eine der wohl schillerndsten Persönlichkeiten im Jazzbusiness der 40er Jahre und als Schöpfer des Bebop. Sein einzigartiger Umgang mit dem Saxophon bescherte ihm den Spitznamen Bird.
Charlie Parker gehört nicht in die Riege der Wunderkinder, die mit 5 Jahren die Liebe zu ihrem Instrument entdecken und mit 8 das erste Mal auf großen Bühnen stehen. Charlie Parker interessierte sich in seiner Schulzeit zwar bereits für Blasmusik und spielte gar in einem Orchester das Tenorhorn, seine Leidenschaft für das Saxophon, mit dem er später in die Geschichte eingehen sollte, entdeckte er allerdings erst im Alter von 17 Jahren.
Charlie Parker: Vom Autodidakten zum Profi
Hatte die Suche nach dem passenden Instrument lange angedauert, so sollte sein Aufstieg vom Amateur zum Profi umso schneller erfolgen. Kaum hatte er sich mit dem tiefen Holzblasinstrument angefreundet, spielte er auch schon in verschiedenen Bands und Orchestern. Sein Wissen über Musiktheorie und die richtige Intonation ließ allerdings vorerst zu wünschen übrig. So lange, bis ein einschneidendes Erlebnis alles verändern sollte…
Kategorie:
Releases // Geschrieben von Christin
Dee Dee Bridgewater veröffentlicht mit “Midnight Sun” am 23. August ihr erstes Best-of-Album aus über 40 Jahren Karriere. Darauf zu hören sind insgesamt 11 Titel, die die Jazzsängerin sorgfältig aus 6 Alben ausgewählt hat. Eine echte Herzensangelegenheit!

Die Grammy- und Tony-Award-Gewinnerin Dee Dee Bridgewater zollte auf verschiedenen Alben bereits Musikern wie Horace Silver, Duke Ellington, Ella Fitzgerald, Kurt Weill und Billie Holiday Tribut, ja versuchte sich sogar im französischen Chanson und auf der Musical-Bühne. Nach über 40 Jahren Bühnenerfahrung und Gesangskarriere scheint es an der Zeit die schönsten Momente Revue passieren zu lassen und ein Best-of-Dee-Dee-Bridgewater auf den Markt zu bringen.
Kategorie:
Releases // Geschrieben von Christin
Zwei Jahre ist es her, dass Rebekka Bakken ihr letzte Album „Morning Hours“ veröffentlichte. Bald wird nun das mittlerweile 5. Soloalbum der norwegischen Sängerin erscheinen, das den Titel „September“ trägt und von Liebe, Leben und Leid erzählt.

Mit „September“ erscheint am 16.09.2011 das neue Album der Jazz-Sängerin, die eigentlich gar keine Jazz-Sängerin sein möchte. In zahlreichen Interviews beteuerte Rebekka Bakken, dass sie weder Standards noch Scat singen könne und sich deshalb auch nicht dem Genre des Jazz zugehörig fühle. Nicht abzustreiten sind allerdings die deutlichen Spuren, die die Beschäftigung mit Jazz und die Zusammenarbeit mit Jazzmusikern wie Pianistin Julia Hülsmann oder Gitarrist Wolfgang Muthspiel in ihrem Songwriting hinterlassen haben, was wohl den Ausschlag dafür geben mag, dass ihr auch heute noch das Label „Jazz-Sängerin“ anhaftet.