Seth MacFarlane, bestens bekannt als der Schöpfer von „Family Guy“ veröffentlicht mit „Music Is Better Than Words“ sein Debüt als Sänger, auf dem er sich mit „The Voice“ Frank Sinatra misst und mit Norah Jones und Sara Bareilles im Duett singt.
„Schuster bleib bei deinen Leisten!“, ruft man es oft empört und meist auch zu Recht Künstlern zu, die sich von ihrem eigentlichen Metier entfernen und plötzlich anfangen zu singen oder zu musizieren. Ein paar von ihnen haben aber bereits bewiesen, dass das eine das andere tatsächlich nicht zwangsweise ausschließen muss.
Heute nehmen wir zwei deutsche Gitarristen unter die Lupe, die neben Rock und Pop auch Jazz und Blues in ihrem Repertoire haben: Thomas Blug und Gregor Hilden.
Thomas Blug und Gregor Hilden sind zwei deutsche Gitarristen, die sich – der eine mehr, der andere weniger – im Jazz und Blues zu Hause fühlen. Thomas Blug, der einst vom Deutschen Rockmusikerverband als „Bester deutscher Rock-Pop Gitarrist“ ausgezeichnet wurde, sieht sich vor allem einem Jimi Hendrix verpflichtet, der das Spiel der E-Gitarre maßgeblich beeinflusste und einen unermesslichen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik hatte. Gregor Hilden genoss zunächst klassischen Gitarrenunterricht, wandte sich aber schließlich dem Blues und Jazz zu und war in dessen Folge beispielsweise im Vorprogramm von Chuck Berry zu sehen.
Vor 2 Monaten veröffentlichte sie ihr neues Album „September“, nun stellte sie es live im Berliner Postbahnhof vor. Rebekka Bakken begeisterte das Publikum mit starker Stimme, natürlichem Humor und wallender Mähne.
Der Tag an dem Rebekka Bakken im Postbahnhof Berlin auftrat, war für die norwegische Sängerin ein ganz besonderer, denn es war definitiv keiner dieser Tage, die sie nach eigener Aussage so sehr fürchtet. Kein Bad Hair Day! Dies bestätigte ihr auf Nachfrage auch das gut gelaunte Publikum mit tosendem Applaus. Das Haar saß hervorragend, es umspielte ihre weichen Gesichtszüge äußerst schmeichelhaft. Die beste Voraussetzung also für ein gelungenes Konzert…
Dass die Violine, die seit jeher einen festen Platz in Kammer- und Sinfonieorchestern für sich in Anspruch nimmt, auch in der Jazzmusik ihren Siegeszug antrat, haben wir nicht zuletzt einem ihrer Interpreten zu verdanken: Stéphane Grappelli.
Die Violine ist das kleinste und höchste der uns bekannten Streichinstrumente. Sie besteht grundsätzlich aus einem hölzernen Korpus, der als Resonanzkörper dient, einem Hals, auf dem das Griffbrett angebracht ist und vier darauf aufgezogenen Saiten, die in der Regel mittels sogenannter Wirbel im Quintabstand (g-d-a-e) gestimmt werden.
Dinah Washington zählt neben Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan zu den wohl bedeutendsten Blues- und Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit Titeln wie „What a Difference a Day Makes“ oder „Teach Me Tonight“ sang sie sich in die Herzen ihrer Fans.
Dinah Washington erblickte im August des Jahres 1924 das Licht der Welt als Ruth Lee Jones in Tuscaloosa/Alabama. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre große Leidenschaft: die Musik. Sie sang zunächst Gospel im Kirchenchor, gewann im Alter von 15 Jahren einen Gesangswettbewerb und sollte von nun an kontinuierlich an ihrer Karriere als Sängerin arbeiten.
Anoushka Shankar ist nicht nur die Tochter des legendären Sitarspielers Ravi Shankar und die Halbschwester der Jazz-Sängerin Norah Jones. Sie ist auch – und vor allem: ihrerseits eine fabelhafte Musikerin. Im November und Dezember stellt sie ihr neues Album „Traveller“ live vor.
Die 1981 in London geborene Anoushka Shankar begab sich schon zeitig in ihrem Leben auf die Suche nach ihren Wurzeln und fand sie in Form der indischen Musik, die ihr Vater ihr lehrte und näher brachte. Schon mit 9 Jahren erhielt sie von ihm umfassenden Unterricht im Sitarspiel, mit 13 feierte sie ihre Bühnenpremiere auf einem Konzert in Neu Delhi und wirkte als Instrumentalistin auf einem Album ihres Vaters mit.