Rund um den Blues

Heute nehmen wir zwei deutsche Gitarristen unter die Lupe, die neben Rock und Pop auch Jazz und Blues in ihrem Repertoire haben: Thomas Blug und Gregor Hilden.

Thomas Blug und Gregor Hilden sind zwei deutsche Gitarristen, die sich – der eine mehr, der andere weniger – im Jazz und Blues zu Hause fühlen. Thomas Blug, der einst vom Deutschen Rockmusikerverband als „Bester deutscher Rock-Pop Gitarrist“ ausgezeichnet wurde, sieht sich vor allem einem Jimi Hendrix verpflichtet, der das Spiel der E-Gitarre maßgeblich beeinflusste und einen unermesslichen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik hatte. Gregor Hilden genoss zunächst klassischen Gitarrenunterricht, wandte sich aber schließlich dem Blues und Jazz zu und war in dessen Folge beispielsweise im Vorprogramm von Chuck Berry zu sehen.

   


Geschrieben am 29.11.2011 weiterlesen »

Dinah Washington zählt neben Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan zu den wohl bedeutendsten Blues- und Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit Titeln wie „What a Difference a Day Makes“ oder „Teach Me Tonight“ sang sie sich in die Herzen ihrer Fans.

Dinah Washington erblickte im August des Jahres 1924 das Licht der Welt als Ruth Lee Jones in Tuscaloosa/Alabama. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre große Leidenschaft: die Musik. Sie sang zunächst Gospel im Kirchenchor, gewann im Alter von 15 Jahren einen Gesangswettbewerb und sollte von nun an kontinuierlich an ihrer Karriere als Sängerin arbeiten.

   


Geschrieben am 9.11.2011 weiterlesen »

Blues forever – Die Bluesfondation macht den Blues unsterblich. In ihrer Ehrengalerie werden seit 1980 Pioniere des Blues ausgezeichnet sowie der Blues Music Award für Förderung und Erhalt der Blues-Tradition verliehen.

Die Könige des Blues in der Hall of Fame © flickr Samuele Storari

Von den Gründern des Blues bis zu seinen Kindern ist in die Blues Hall of Fame aufgenommen, was im Blues Rang und Namen hat oder auf dem Weg dahin ist: Von B.B. King über Charles Brown bis hin zu Irma Thomas. Die Blues Fondation erhält den Blues mit zahlreichen Aktionen am Leben und fördert neue Talente der Blues-Szene.

   


Geschrieben am 13.04.2011 weiterlesen »

Gary Moore landete mit „Still Got the Blues“ einen weltweiten Erfolg. Die virtuosen Gitarrenriffs des Nordiren erinnern an den Rock-Sound von Deep Purple, aber der vielseitige Musiker spielte auch Blues mit B.B. King oder mit Phil Lynott in Thin Lizzy und ersetzte Ex-Cream-Mitglied Eric Clapton für BBM.

Gary Moore live © flickr Harry Potts

Mit seinem musikalischen Wegbegleiter und Freund Phil Lynott fing Anfang der 70er Jahre die Karriere des Gitarristen, Komponisten und Sängers Gary Moore an. Sein Weg führte ihn über verschiedene Musikstile und ließ ihn an der Seite vieler namenhafter Musiker spielen, bis er im Februar 2011 selbst als Legende an einem Herzinfarkt verstarb.

   


Geschrieben am 11.03.2011 weiterlesen »

Blue Notes gelten als ein Merkmal der Harmonik und Melodik im Blues und Jazz. Sie sind Inbegriff der Verschmelzung afroamerikanischer und europäischer Musiktradition.

Blue Notes sind ganz einfach gesprochen die Abweichung von der Norm des europäischen Tonsystems im Blues und Jazz. Sie spiegeln die Verschmelzung afroamerikanischer und europäischer Musiktradition wider. Durch Erniedrigung der dritten und siebten, ab und an auch der fünften Stufe einer Tonleiter entsteht ein melodisches und harmonisches Geflecht, das weder dem einer traditionellen Dur- noch Molltonleiter entspricht.

   


Geschrieben am 23.02.2011 weiterlesen »

Billie Holiday ist eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Blues- und Jazzhistorie. Der Rassendiskriminierung zum Trotz trat sie als schwarze Sängerin mit weißen Musikern auf und ging als Lady Day in die Geschichte ein.



Billie Holiday war nicht nur eine einzigartige Sängerin, sondern auch eine außergewöhnlich starke Persönlichkeit und Frau. Trotzdem sie immer wieder der Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe ausgesetzt war, verschaffte sie sich Gehör mit ihrer atemberaubenden Stimme. Wie könnte man da nur weghören? Wer Billie Holiday einmal gelauscht hat, weiß wovon ich spreche.

   


Geschrieben am 12.02.2011 weiterlesen »

Wer an die Blues Brothers denkt, meint den Kultfilm von 1980. Wenige Fans wissen, dass die Blues Brüder Dan Akroyd und John Belushi Teil der Originalbesetzung der Comedyshow „Saturday Night Live“ waren und dort schon 1977 das erste Mal als Blues Brothers auftraten.

The Blues Brothers © Flickr/ bucklava

Die Blues Brothers hatten ihren ersten Auftritt im Fernsehen. Das Konzept eines Sketches der Fernsehsendung „Saturday Night Live“ wurde erst später in den weltberühmten Kinofilm umgemünzt. Die Geschichte um Jake und Elwood Blues wurde zum Kult. Im Film versuchen die Beiden, das Waisenhaus zu retten, in dem sie aufgewachsen sind. Dafür müssen sie mit einem Auftritt 5.000 Dollar verdienen, um die Steuerschulden der Mutter Oberin zu bezahlen. Dafür muss zunächst ihre alte Band wiedervereint werden.

   


Geschrieben am 9.02.2011 weiterlesen »

Das Bluesschema besteht aus 12 Takten und kann auf jede denkbare Tonart übertragen werden. Als Muster für die Akkordfolge im Blues stellt es vor allem eine Grundlage zur Improvisation dar und findet daher häufig Anwendung in Jam Sessions.

Mit nur 12 Takten zum eigenen Blues? Klingt einfach. Ist es auch! Zumindest wenn man ein Instrument halbwegs passabel beherrscht, sich mit Tonleitern auskennt und schon einmal etwas von einer Kadenz gehört hat. Nun stecken Sie aber nicht gleich den Kopf in den Sand, wenn Sie nur Bahnhof verstehen. Wir versuchen Ihnen das Bluesschema einfach und verständlich zu erklären, damit Sie sofort mit der Jam Session beginnen und die Blue Notes erklingen lassen können.

   


Geschrieben am 2.02.2011 weiterlesen »

Bessie Smith ist „The Empress of the Blues“, die Kaiserin des Blues. Mit ihrer starken Stimme und ihrem charismatischen Auftreten war sie zweifelsohne eine der beeindruckendsten Erscheinungen der Vaudeville-Ära.

„I hate to see the evening sun go down, cause my baby he’s gone left this town.“, klagte Bessie Smith bereits 1925 auf einer Aufnahme des „St. Louis Blues“ begleitet von Louis Armstrong. Mit diesem und vielen anderen Songs über Liebe, Triebe, Herzschmerz und Leid sang sie sich in die Herzen des Publikums der Vaudeville-Shows.

   


Geschrieben am 22.11.2010 weiterlesen »

Der Ursprung des Blues

Kategorie: Rund um den Blues // Geschrieben von Ryan

Der Ursprung des Blues liegt in den afroamerikanischen Bevölkerungsteilen der USA. Die Musikrichtung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten.

Bluesmusiker ©flickr.com/MrB-MMX

Der Blues baut dabei auf Elementen von Gospel und Worksongs auf, hat sich aber inzwischen zu einem eigenständigen Musikstil entwickelt.

   


Geschrieben am 1.11.2010 weiterlesen »