Rund um den Jazz

Die Gitarre gilt seit jeher als eines der beliebtesten Begleitinstrumente. Im Jazz fand sie zunächst hauptsächlich in der Rhythmusgruppe kleinerer Ensembles Verwendung. Mit der Erfindung elektronisch verstärkter Gitarren wuchs ihre Bedeutung als Melodie- und Soloinstrument.

Die Gitarre zählt wie die Violine zu den Saiteninstrumenten, wird allerdings anders als die Geige nicht gestrichen, sondern vorrangig mit den Fingern gezupft. Je nach Art der Tonerzeugung unterscheidet man zwischen E-Gitarren und Akustik- bzw. Konzertgitarren. Sie besteht aus einem (meist hölzernen) Korpus, einem Hals auf dem die Saiten angebracht sind und einem Kopf, der mit Wirbeln ausgestattet ist, die zur Befestigung und Stimmung der Saiten dienen.

   


Geschrieben am 11.01.2012 weiterlesen »

Das neue Jahr hat bereits begonnen, der Kater ist gezähmt – Zeit einmal einen Blick auf die Jazz-Veröffentlichungen des Jahres 2012 zu werfen. Wir haben eine Vorschau der Jazz-Alben für Sie zusammengestellt, die im ersten Quartal in die Plattenläden flattern.

Wenn man einen Blick auf die Veröffentlichungspläne der kommende Monate wirft, so scheint das erste Quartal in 2012 vor allem eines der großen, weiblichen Stimmen zu werden. So darf man sich beispielsweise auf ein neues Album der Echo-Jazz-Preisträgerin Lyambiko freuen.

   


Geschrieben am 2.01.2012 weiterlesen »

Weihnachtslieder gehören zu Weihnachten, wie der Schnee zum Winter. Und so verwundert es kaum, dass fast jeder bekannte und weniger bekannte Musiker heutzutage ein Weihnachtsalbum auf den Markt wirft. Da fällt die Entscheidung für das Richtige bekanntlich nicht immer ganz leicht…

Wir wollen Ihnen zumindest hinsichtlich der Auswahl an jazzigen Weihnachtsalben die Entscheidung ein wenig erleichtern und Ihnen einige von uns für gut befundene CDs vorstellen, die Ihren Weihnachtsabend und die Vorweihnachtszeit versüßen könnten.

   


Geschrieben am 7.12.2011 weiterlesen »

Dass die Violine, die seit jeher einen festen Platz in Kammer- und Sinfonieorchestern für sich in Anspruch nimmt, auch in der Jazzmusik ihren Siegeszug antrat, haben wir nicht zuletzt einem ihrer Interpreten zu verdanken: Stéphane Grappelli.

Die Violine ist das kleinste und höchste der uns bekannten Streichinstrumente. Sie besteht grundsätzlich aus einem hölzernen Korpus, der als Resonanzkörper dient, einem Hals, auf dem das Griffbrett angebracht ist und vier darauf aufgezogenen Saiten, die in der Regel mittels sogenannter Wirbel im Quintabstand (g-d-a-e) gestimmt werden.

   


Geschrieben am 16.11.2011 weiterlesen »

Der Reduta Jazz Club in Prag ist nicht nur eine der bekanntesten kulturellen Institutionen der Moldau-Stadt, sondern auch der älteste noch bestehende Jazz-Club Europas. Warum sich ein Besuch in jedem Fall lohnt, erfahren Sie hier.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So will ich heute von meinem Besuch im ältesten noch bestehenden Jazz-Club Europas berichten, der in einer der wohl schönsten Hauptstädte unseres Kontinents beheimatet ist. Das Reduta in Prag blickt auf eine lange Geschichte voller Glanzlichter zurück. So gingen und gehen im Reduta immer noch Szenegrößen wie Wynton Marsalis, Acker Bilk, Tony Scott, Cecil Taylor, Tomasz Stanko und Chris Barber ein und aus.

   


Geschrieben am 5.10.2011 weiterlesen »

Instrumentenkunde Teil 3: Die Trompete

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Die Trompete ist im Grunde genommen ein Sprachrohr, das die Möglichkeiten der menschlichen Stimme, Emotionen hörbar zu machen, ins Unermessliche erweitert. Wir haben sie uns im Rahmen unserer Instrumentenkundereihe einmal genauer angeschaut.


„Die Trompete zeigt mir innerhalb kurzer Zeit ob ich gut drauf bin, oder nicht. Jeder Fehler auf diesem Instrument ist alleine auf den Spieler zurückzuführen – das hat eiserne Disziplin zur Folge.“, sagte der wohl erfolgreichste deutsche Jazztrompeter Till Brönner einst in einem Interview auf releasetime.de über sich und sein Instrument. Und gerade diese besagte eiserne Disziplin, die es erfordert der Trompete wohlklingende Laute zu entlocken, scheint für viele Musiker der Anreiz zu sein, sich gerade mit diesem Blechblasinstrument zu beschäftigen.

   


Geschrieben am 28.09.2011 weiterlesen »

Instrumentenkunde Teil 2: Der Kontrabass

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Der Kontrabass ist ein sehr vielseitig einsetzbares Saiteninstrument, das sowohl im Sinfonieorchester als auch in Jazz- und Rock’n’Roll-Ensembles zum Einsatz kommt und entweder gestrichen oder gezupft werden kann.

Als tiefstes, größtes und wohl imposantestes Instrument der Streicherfamilie hat sich der Kontrabass sowohl in der E-Musik, als auch in der U-Musik einen festen Platz erspielt. Im klassischen Sinfonieorchester ist er genauso ständiger Bestandteil, wie in zahlreichen Jazz-Ensembles und Rockabilly bzw. Rock’n’Roll Bands. Seinen Namen erhält er von der tiefen Kontraoktave, die noch unter der Großen Oktave angesiedelt ist.

   


Geschrieben am 7.09.2011 weiterlesen »

Instrumentenkunde Teil 1: Das Saxophon

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Das Saxophon scheint wie kaum ein anderes Instrument mit dem Jazz verheiratet zu sein. Seine Wandelbarkeit vom tiefen, warmen bis hin zum schrill coolen Klang harmoniert perfekt mit der Vielschichtigkeit, die der Jazzmusik seit jeher eigen ist.

Das Saxophon wurde 1840 von seinem Namensgeber Adolphe Sax entwickelt und ursprünglich sowohl für Sinfonieorchester als auch für den Gebrauch im Bereich der Marschmusik konzipiert. Während es im Sinfonieorchester nie einen festen Platz ergattern konnte, hat das Saxophon im Jazz seinen Siegeszug angetreten und ist beispielsweise aus der klassischen Big Band kaum mehr wegzudenken.

   


Geschrieben am 24.08.2011 weiterlesen »

Free Jazz: Feel free, play Jazz!

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Free Jazz ist Ausdruck grenzenloser Freiheit. Und trotzdem ist Free Jazz nicht frei von Regeln. Scheint eine Improvisation auch noch so frei erdacht, liegen ihr doch bestimmte Muster, Werte und Formvorgaben zu Grunde.

“Let’s play the music and not the background”, sagte einst Saxophonist Ornette Coleman und prägte damit den Leitspruch einer ganz neuen Ära der Jazzmusikgeschichte. Das was bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in der klassischen E-Musik passierte, sollte in den 60er Jahren auch im Jazz Niederschlag finden. Musiker wie Ornette Coleman, John Coltrane und Cecil Taylor loteten nicht nur die Grenzen der Tonalität aus, sondern sprengten auch sämtliche Genre- und Formvorstellungen. Das führte gar soweit, dass man ein gesamtes Konzert als eine Art Jam-Session organisierte, in der keinerlei Noten oder sogenannte Leadsheets verwendet worden sind.

   


Geschrieben am 27.07.2011 weiterlesen »

Hard Bop: Schwarz, ohne Milch und Zucker!

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Der Hard Bop entwickelte sich Mitte der 50er Jahre als Gegenstück zum eher introvertierten Cool Jazz aus dem Bebop. Härter, temperamentvoller, aber zugleich ein wenig reduzierter als sein Vorgänger zeigte er sich hörbar von Blues- und Soulelementen beeinflusst.

Während sich der Cool Jazz Ende der 1940er Jahre als eher avantgardistische Variante des Bebop entwickelte, entstand ein wenig später (Mitte der 50er) der Hard Bop vornehmlich unter der Federführung afroamerikanischer Musiker. Elemente aus Soul und Blues hauchten dem Bebop neues Leben ein und verursachten den (wortwörtlich) härteren Klang des Hard Bop. Als Gegenstück zur introvertierten Spielart des Cool Jazz wirkte der Hard Bop deutlich animalischer, gleichsam unterhaltsamer und attraktiver für zahlendes Publikum. Was nicht heißen soll, dass Hard Bop als „leichte Kost“ zu gelten hat.

   


Geschrieben am 15.06.2011 weiterlesen »
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