Dee Dee Bridgewater mit Best-of-Album „Midnight Sun“

Kategorie: Releases // Geschrieben von Christin

Dee Dee Bridgewater veröffentlicht mit “Midnight Sun” am 23. August ihr erstes Best-of-Album aus über 40 Jahren Karriere. Darauf zu hören sind insgesamt 11 Titel, die die Jazzsängerin sorgfältig aus 6 Alben ausgewählt hat. Eine echte Herzensangelegenheit!

Die Grammy- und Tony-Award-Gewinnerin Dee Dee Bridgewater zollte auf verschiedenen Alben bereits Musikern wie Horace Silver, Duke Ellington, Ella Fitzgerald, Kurt Weill und Billie Holiday Tribut, ja versuchte sich sogar im französischen Chanson und auf der Musical-Bühne. Nach über 40 Jahren Bühnenerfahrung und Gesangskarriere scheint es an der Zeit die schönsten Momente Revue passieren zu lassen und ein Best-of-Dee-Dee-Bridgewater auf den Markt zu bringen.

Dee Dee Bridgewater – „Midnight Sun“ als Liebesbeweis für ihre Fans

Für ihr Best-of-Album „Midnight Sun“ hat Jazz-Sängerin Dee Dee Bridgewater selbständig 10 Songs ihrer erfolgreichsten Alben ausgewählt und sie gemeinsam mit Doug Sax, der bereits mit The Who, Pink Floyd, The Rolling Stones und Barbra Streisand zusammenarbeitete, neu gemastert. Als kleiner Bonus kam die Ballade “L’hymne a l’amour” hinzu, die bisher nur in Japan zu hören war und nun erstmals auch in Europa veröffentlicht wird.

11 Songs, die nicht nur von zwischenmenschlicher Liebe berichten, sondern auch von ihrer Liebe zur Musik und ihren Fans zeugen, versüßen uns den nicht ganz so sommerlichen Sommer und entführen uns in die Welt der leidenschaftlichen Sängerin.  Prädikat: wertvoll!

Dee Dee Bridgewater: Persönlicher und beruflicher Werdegang

Dee Dee Bridgewater wurde als Tochter eines Jazz-Trompeters 1950 im US-amerikanischen Memphis geboren. Ihr Vater, der mit keiner Geringeren als Dinah Washington auf Tour ging, erkannte ihr Talent früh und wusste es entsprechend zu fördern, so dass Denise Garrett (wie sie bürgerlich hieß) bereits mit 16 Jahren ihre ersten Bühnenauftritte absolvierte. Zahlreiche weitere sollten folgen.

Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit Horace Silver und ihrem Engagement als Lead-Sängerin der Thad Jones – Mel Lewis Band, war sie auch als Musical-Darstellerin am Broadway tätig. In den 70er Jahren folgten das erste eigene Album „Afro Blue“ und Auftritte mit Musikgrößen wie Ray Charles, Sonny Rollins und Dizzy Gillespie. Für ihr Album „Dear Ella“, das sie 1997 der großen Ella Fitzgerald widmete, erhielt sie den Grammy in der Kategorie „Best Vocal Jazz Album“.

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