Dinah Washington: Queen of the Blues

Kategorie: Berühmte Musiker, Rund um den Blues // Geschrieben von Christin

Dinah Washington zählt neben Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan zu den wohl bedeutendsten Blues- und Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit Titeln wie „What a Difference a Day Makes“ oder „Teach Me Tonight“ sang sie sich in die Herzen ihrer Fans.

Dinah Washington erblickte im August des Jahres 1924 das Licht der Welt als Ruth Lee Jones in Tuscaloosa/Alabama. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre große Leidenschaft: die Musik. Sie sang zunächst Gospel im Kirchenchor, gewann im Alter von 15 Jahren einen Gesangswettbewerb und sollte von nun an kontinuierlich an ihrer Karriere als Sängerin arbeiten.

Dinah Washington: Erste Schritte als Sängerin

Durch zahlreiche Engagements als Pianistin in kleinen Clubs lernte sie Lionel Hampton kennen, der ihr Talent erkannte und sie prompt zur Sängerin seiner Band machte. Er verhalf ihr außerdem zu ihrem Künstlernamen „Dinah Washington“. Sie veröffentlichte erste Platten via Keynote, wechselte später zu Mercury Records und sang neben Jazz-Standards auch R’n’B-Songs ein. Es folgten Cooperationen mit Quincy Jones und Joe Zawinul sowie Auftritte bei Großveranstaltungen wie dem Newport Jazz Festival.

„What A Difference A Day Makes“ – Ein Song der damals wie heute begeistert

Dinah Washington widmete Vorbildern wie Fats Waller und Bessie Smith ganze Alben und feierte 1959 ihren endgültigen Durchbruch mit ihrer Version von „What A Difference A Day Makes“ – ein Song der in zahlreichen unterschiedlichen Interpretationen von verschiedensten Künstlern um die Welt ging. Der 1934 von María Méndez Grever ursprünglich in Spanisch verfasste Song gilt auch heute noch als einer der All-Time-Favourites im Jazz- und Pop-Repertoire. Eine der schönsten modernen Versionen stammt beispielsweise von Pianist, Sänger und Entertainer Jamie Cullum, der „What A Difference A Day Makes“ auf seinem 2003er Album „Twentysomething“ veröffentlicht hat.

Dinah Washington: Eine Ikone lebt fort

Dinah Washington starb bereits im Alter von 39 Jahren am 14. Dezember 1963 an einer verhängnisvollen Mischung aus Alkohol und Diätpillen. Nahm ihre Wirkungszeit als Künstlerin dadurch auch ein jähes Ende, so sollte sie doch in den Herzen und Köpfen der darauffolgenden Generationen weiterleben. 2003 wurde sie in die „Blues Hall of Fame“ aufgenommen, als „Queen of the Blues“ ging sie in die Geschichte ein.

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