Dizzy Gillespie
Dizzy Gillespie war maßgeblich an der Entstehung des Bebop als eigenständige Richtung des Jazz beteiligt. Bekannt wurde er als Trompeter. Aber er war auch als Komponist und Sänger tätig.
Am bekanntesten ist sicherlich sein Hit “A Night in Tunisia”, aber auch Stücke wie “Groovin’ High” und “Woody ‘n You” zählen zu den Klassikern der Jazzgeschichte.
1917 wurde Dizzy Gillespie in Cheraw, South Carolina geboren und mit vier Jahren spielte er bereits Klavier. Die Trompete wurde im Alter von 12 Jahren sein bevorzugtes Instrument. Um Musiker zu werden, verließ er sogar die Schule.
Dizzy Gillespie – vom Schulabbrecher zum erfolgreichen Musiker
In seiner Anfangszeit im Musikgeschäft spielte er in zahlreichen kleinen und größeren Bands, reiste viel herum aber blieb nie besonders lange bei einer Formation.
Dabei spielte er mit bekannten Größen des Jazz wie Cab Calloway. Die Richtung Bebop entwickelte sich in dieser Zeit durch experimentelle Jam Sessions mit anderen Musikern.
1946 gründete er seine erste eigene Band, bei der viele Jahre später sehr bekannte Musiker wie etwa John Coltrane mitspielten. In seinen Kompositionen kamen auch afrikanische und kubanische Elemente vor, was zu dieser Zeit etwas Neues war. Er interessierte sich auch später für die Musik aus diesen Ländern und machte 1973 eine ganze Tour in Afrika.
