Malia zollt Nina Simone mit „Black Orchid“ Tribut

Kategorie: Releases // Geschrieben von Christin

Auf ihrem vierten Studioalbum zollt Malia ihrem großen Vorbild Nina Simone Tribut, die in den 60er Jahren ihre Stimme gegen Ungerechtigkeit und Rassismus erhob und damit die Bürgerrechtsbewegungen in den USA anfeuerte.

Am 13. Januar veröffentlicht Malia, eine in Malawi geborene Jazz-Sängerin, mit „Black Orchid“ ihr viertes Studioalbum, das eine Hommage an Nina Simone darstellt. Diese hatte in den Sechziger Jahren ihren Unmut, ihre Wut und Enttäuschung über die nach dem Tod Martin Luther Kings ins Stocken geratene Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung Amerikas in so offener Art und Weise in Songs wie „To Be Young, Gifted, and Black“ kundgetan, wie es sich sonst kaum jemand zugetraut hatte.

Malia veröffentlicht „Black Orchid“ am 13. Januar 2012

Malia und Nina Simone verbinden nicht nur ihre Liebe zur Musik und ihre unverkennbaren Stimmen mit souligem Einschlag, sondern auch ihre afroamerikanischen Wurzeln. Nina Simone, die als Eunice Kathleen Waymon im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina das Licht der Welt erblickte, hatte zeitlebens mit Rassismus und Diskriminierung aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe zu kämpfen und fand in der Musik eine Art Sprachrohr, das sich bestens dazu eignete ihre Gefühle und die einer ganzen Generation zum Ausdruck zu bringen.

Als Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters wuchs Malia gesellschaftlich isoliert im südostafrikanischen Malawi auf, dem sie als 14-Jährige entfloh, um im weltoffenen London ihren eigenen Weg zu gehen. Dort kam sie mit der Musik Ella Fitzgeralds, Nina Simones und Billie Holidays in Berührung und machte diese nach eigener Aussage zum „Soundtrack ihres Lebens“.

Malia, die seit jeher die besondere Gabe Nina Simones, ihre Lieder mit viel Wärme und Gefühl zu füllen zu schätzen weiß, hat diese nun auf ihre ganz eigene Weise neu interpretiert und auf ihrem Album „Black Orchid“ vereint.

„Wenn Nina Klassiker wie ‚Don’t Explain’ und ‚Porgy’ singt, spürt man genau, wie sie durch ihre Interpretationen zu ihren Songs wurden.“, berichtet die junge Sängerin auf Jazzecho. Ganz besonders berühre Malia, dass Ninas Songs auch heute noch gültig seien, trotzdem sich die sozialen Umstände verändert haben. „Das meine ich mit menschlicher Tiefe, wenn man unterdrückt wird, muss man kämpfen.“

Malia live auf Tour 2012

Im März und April 2012 kann man Malias eindrucksvoller Stimme auch live lauschen. Am 06.03. beginnt sie ihre umfangreiche Tour in München. Das dürfen Sie nicht verpassen!

06.03.2012 München – Unterfahrt

13.03.2012 Hannover – Pavillon

14.03.2012 Hamburg – Fabrik

15.03.2012 Braunschweig – Gastwerk

17.03.2012 Minden – Jazzclub

18.03.2012 Köln – Altes Pfandhaus

19.03.2012 Berlin – cookies

20.03.2012 Dresden – Lukaskirche

18.04.2012 Ingolstadt -Bürgerhaus

19.04.2012 Regensburg – Jazzclub

21.04.2012 Mainz – Frankfurter Hof

22.04.2012 Freiburg – Jazzhaus

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Amber Kehm schreibt
am 5. Januar 2012 um 18:48 Uhr

WOW u r hot!! Well Done & Happy New Year xxx

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