Blue Notes gelten als ein Merkmal der Harmonik und Melodik im Blues und Jazz. Sie sind Inbegriff der Verschmelzung afroamerikanischer und europäischer Musiktradition.

Blue Notes sind ganz einfach gesprochen die Abweichung von der Norm des europäischen Tonsystems im Blues und Jazz. Sie spiegeln die Verschmelzung afroamerikanischer und europäischer Musiktradition wider. Durch Erniedrigung der dritten und siebten, ab und an auch der fünften Stufe einer Tonleiter entsteht ein melodisches und harmonisches Geflecht, das weder dem einer traditionellen Dur- noch Molltonleiter entspricht.
Das Bluesschema besteht aus 12 Takten und kann auf jede denkbare Tonart übertragen werden. Als Muster für die Akkordfolge im Blues stellt es vor allem eine Grundlage zur Improvisation dar und findet daher häufig Anwendung in Jam Sessions.

Mit nur 12 Takten zum eigenen Blues? Klingt einfach. Ist es auch! Zumindest wenn man ein Instrument halbwegs passabel beherrscht, sich mit Tonleitern auskennt und schon einmal etwas von einer Kadenz gehört hat. Nun stecken Sie aber nicht gleich den Kopf in den Sand, wenn Sie nur Bahnhof verstehen. Wir versuchen Ihnen das Bluesschema einfach und verständlich zu erklären, damit Sie sofort mit der Jam Session beginnen und die Blue Notes erklingen lassen können.
Der Ursprung des Blues liegt in den afroamerikanischen Bevölkerungsteilen der USA. Die Musikrichtung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten.

Der Blues baut dabei auf Elementen von Gospel und Worksongs auf, hat sich aber inzwischen zu einem eigenständigen Musikstil entwickelt.