Blues

Am 23.03. veröffentlichte Curtis Stigers sein mittlerweile zehntes Studioalbum „Let’s Go Out Tonight“. Im Mai stellt er dieses auch live auf deutschen Bühnen vor.

Auf seinem 10. Studioalbum präsentiert Curtis Stigers, anders als man es sonst von ihm gewohnt ist, keine Jazz- oder Bluesstandards, sondern Klassiker der Popmusik im Jazz-Gewand, darunter Songs von Bob Dylan, Jeff Tweedy und anderen. Getreu nach dem Motto: „Weniger ist mehr“, schufen Stigers und Produzent Larry Klein, der bereits für Joni Mitchell und Madeleine Peyroux an den Reglern drehte, gefühlvolle Stücke, die auf das Wesentliche reduziert scheinen: die einzigartige Stimme des US-amerikanischen Sängers.

   


Geschrieben am 1.04.2012 weiterlesen »

Heute nehmen wir zwei deutsche Gitarristen unter die Lupe, die neben Rock und Pop auch Jazz und Blues in ihrem Repertoire haben: Thomas Blug und Gregor Hilden.

Thomas Blug und Gregor Hilden sind zwei deutsche Gitarristen, die sich – der eine mehr, der andere weniger – im Jazz und Blues zu Hause fühlen. Thomas Blug, der einst vom Deutschen Rockmusikerverband als „Bester deutscher Rock-Pop Gitarrist“ ausgezeichnet wurde, sieht sich vor allem einem Jimi Hendrix verpflichtet, der das Spiel der E-Gitarre maßgeblich beeinflusste und einen unermesslichen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik hatte. Gregor Hilden genoss zunächst klassischen Gitarrenunterricht, wandte sich aber schließlich dem Blues und Jazz zu und war in dessen Folge beispielsweise im Vorprogramm von Chuck Berry zu sehen.

   


Geschrieben am 29.11.2011 weiterlesen »

Vor 2 Monaten veröffentlichte sie ihr neues Album „September“, nun stellte sie es live im Berliner Postbahnhof vor. Rebekka Bakken begeisterte das Publikum mit starker Stimme, natürlichem Humor und wallender Mähne.

Der Tag an dem Rebekka Bakken im Postbahnhof Berlin auftrat, war für die norwegische Sängerin ein ganz besonderer, denn es war definitiv keiner dieser Tage, die sie nach eigener Aussage so sehr fürchtet. Kein Bad Hair Day! Dies bestätigte ihr auf Nachfrage auch das gut gelaunte Publikum mit tosendem Applaus. Das Haar saß hervorragend, es umspielte ihre weichen Gesichtszüge äußerst schmeichelhaft. Die beste Voraussetzung also für ein gelungenes Konzert…

   


Geschrieben am 23.11.2011 weiterlesen »

Dinah Washington zählt neben Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan zu den wohl bedeutendsten Blues- und Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit Titeln wie „What a Difference a Day Makes“ oder „Teach Me Tonight“ sang sie sich in die Herzen ihrer Fans.

Dinah Washington erblickte im August des Jahres 1924 das Licht der Welt als Ruth Lee Jones in Tuscaloosa/Alabama. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre große Leidenschaft: die Musik. Sie sang zunächst Gospel im Kirchenchor, gewann im Alter von 15 Jahren einen Gesangswettbewerb und sollte von nun an kontinuierlich an ihrer Karriere als Sängerin arbeiten.

   


Geschrieben am 9.11.2011 weiterlesen »

Eine kreischende Trompete, ein säuselndes Saxophon, ein brummender Bass, ein brillantes Klavier… – Die Lebensgeister des Jazz erwachen vor allem dann, wenn sie live in Erscheinung treten. Wo man den Jazz in seiner ganzen Vielfalt erleben kann, erfahren Sie hier. Wir haben die besten Jazz-Clubs Deutschlands für Sie zusammengetragen.


Zugegeben: Berlin, Hamburg oder Köln sind nicht New York, Chicago oder New Orleans, trotzdem hat Deutschland eine ganze Menge toller Locations zu bieten, in denen Jazz live zur Aufführung kommt. Bei einem Martini, Wein oder Whiskey kann man dort in toller Atmosphäre in Melodien schwelgen, zu exotischen Rhythmen tanzen oder einfach nur einen entspannten Abend verbringen. Wir haben eine Liste der besten Jazz-Clubs Deutschlands für Sie zusammengestellt. Also nix wie hin und rein da!

   


Geschrieben am 6.07.2011 weiterlesen »

Lyambiko – deutsche Sängerin mit afrikanischen Wurzeln – wurde am vergangenen Freitag offiziell mit dem Echo Jazz als beste Sängerin national ausgezeichnet. Wir stellen die Preisträgerin im Portrait vor.

Sandy Müller, alias Lyambiko, hat die Musik nahezu in die Wiege gelegt bekommen. Ihr Vater, dessen Nachnamen sie zu ihrem Künstlernamen machte, stammt aus Tansania und war selbst in Chören und Jazzcombos als Sänger tätig. Auch ihr Großvater lebte den Traum von der großen Musikkarriere schon in den Dreißigerjahren, nun führt seine Enkelin ihn fort.

   


Geschrieben am 22.06.2011 weiterlesen »

Hard Bop: Schwarz, ohne Milch und Zucker!

Kategorie: Rund um den Jazz // Geschrieben von Christin

Der Hard Bop entwickelte sich Mitte der 50er Jahre als Gegenstück zum eher introvertierten Cool Jazz aus dem Bebop. Härter, temperamentvoller, aber zugleich ein wenig reduzierter als sein Vorgänger zeigte er sich hörbar von Blues- und Soulelementen beeinflusst.

Während sich der Cool Jazz Ende der 1940er Jahre als eher avantgardistische Variante des Bebop entwickelte, entstand ein wenig später (Mitte der 50er) der Hard Bop vornehmlich unter der Federführung afroamerikanischer Musiker. Elemente aus Soul und Blues hauchten dem Bebop neues Leben ein und verursachten den (wortwörtlich) härteren Klang des Hard Bop. Als Gegenstück zur introvertierten Spielart des Cool Jazz wirkte der Hard Bop deutlich animalischer, gleichsam unterhaltsamer und attraktiver für zahlendes Publikum. Was nicht heißen soll, dass Hard Bop als „leichte Kost“ zu gelten hat.

   


Geschrieben am 15.06.2011 weiterlesen »

Scat-Gesang ist eine Art rudimentärer Gesang, der aus Wortfragmenten, Vokalisen und Silben besteht. Der Scat gibt Sängern die Möglichkeit der Nachahmung, Unterstützung oder gar des Ersatzes instrumentaler Partien durch die menschliche Stimme und dient somit der vokalen Improvisation.

„Ski-bi-di-bi-di-yum-da-dob-do“ – So oder so ähnlich schallte es aus vielen Radioempfängern im Jahr 1995, denn Scatman John hatte sich mit seinem Gesangskauderwelsch ganz nach oben in die internationalen Charts katapultiert. „Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop“ oder schlicht und einfach „Scatman“ hieß der Song, der dem mittlerweile verstorbenen Musiker zu weltweitem Ruhm verhalf. Mit seinem Euro-Dance-Pop scattete er sich in die Herzen seiner Zuhörer und brachte eine Gesangstechnik in die moderne Popkultur, die eigentlich schon lange Zeit vorher im Jazz praktiziert worden war.

   


Geschrieben am 1.06.2011 weiterlesen »

Im Juli ist es wieder so weit: Das Köpenicker Blues- und Jazzfestival “Jazz in Town” öffnet zum 16. Mal seine Pforten für Freunde swingender Rhythmen, großer Stimmen und „blauer“ Töne. Der Rathaus-Innenhof im Berliner Stadtteil Köpenick wird kurzerhand zum Festival-Gelände erklärt.

Wie in jedem Jahr geben sich auch beim diesjährigen Köpenicker Blues- und Jazzfestival „Jazz in Town“ nationale und internationale Jazzgrößen die Klinke in die Hand. Vertreten sind sowohl deutsche Musiker wie die Sängerin Joy Fleming, Schriftsteller und Sänger Manfred Krug oder Saxophonist Klaus Doldinger, als auch internationale Kollegen wie die US-Amerikaner Curtis Stigers, John Lee Hooker Jr. oder Jocelyn B. Smith, der britische Posaunist Chris Barber oder der australische Gitarrist Tommy Emmanuel.

   


Geschrieben am 18.05.2011 weiterlesen »

Hugh Laurie, bestens bekannt als Dr. House aus der gleichnamigen TV-Serie, veröffentlichte Ende April sein musikalisches Debüt-Album. Auf „Let Them Talk“ lässt er den New-Orleans-Blues, der ihn seit seiner Kindheit beschäftigt, wieder aufleben.



Dass Hugh Laurie der Musik zugeneigt ist, das ist selbst in seinen TV-Rollen kaum zu übersehen oder –hören. Obwohl er in seiner Parade-Rolle als Dr. House hauptsächlich um die Aufklärung der Leiden seiner Patienten bemüht ist, bietet die Szenerie ihm hin und wieder einmal Platz für eine musikalische Einlage.

Ob mit einer richtigen Gitarre in der ersten Folge der vierten Staffel oder mit dem Gehstock: Laurie alias House macht mit jedem Instrument in der Hand eine gute Figur. Nun hat Hugh Laurie sein erstes eigenes Album auf den Markt gebracht. „Let Them Talk“ enthält  18 Klassiker des Blues von „After You’ve Gone“  bis  „You Don’t Know My Mind“.  

   


Geschrieben am 4.05.2011 weiterlesen »
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